Auch ein Virtuelles Kraftwerk produziert echten Strom. Statt von einem einzelnen Grosskraftwerk wird dieser aber von einem Verbund an dezentralen Partner-Anlagen ins Netz eingespeist. Dieser Anlagen-Verbund wird von einer zentralen Leitwarte aus koordiniert und vermarktet.

Anlagen, die Strom aus neuen Erneuerbaren Energieträgern produzieren (Biomasse, Sonne, Kleinwasserkraft, Wind), sind meist klein und haben daher keine starke Marktstellung. Zusätzlich ist ihre Produktion oft schwankend, was die Energieversorgungsunternehmen und Netzbetreiber vor grosse Herausforderungen stellt. Virtuelle Kraftwerke können wesentlich zur Lösung dieser Probleme beitragen. Einzelne dezentrale Anlagen werden dabei mittels einer zentralen Steuerung und moderner Kommunikationstechnologien zu einer nach aussen hin wirkenden Einheit verbunden. Dabei können die einzelnen Erzeugungseinheiten geographisch gesehen weit voneinander entfernt liegen.

Virtuelles Kraftwerk

Gegenüber Energieversorgern, Übertragungsnetzbetreibern (Swissgrid) oder dem freien Markt tritt das Virtuelle Kraftwerk als selbständiger Marktteilnehmer auf. Es kann unter seinen Anlagen die Stromproduktion ausgleichen und bis zu einem gewissen Grad nachfrageorientiert (flexibel) produzieren. Damit kann die Integration der neuen Erneuerbaren Energien in das Energiesystem optimiert werden, was die Systemstabilität verbessert und für den Anlagenbetreiber Mehreinnahmen ermöglicht.

Im Falle der Fleco Power AG kommen die Vorteile dieses Konzepts voll zum Tragen: Obwohl unsere Partner-Anlagen über die ganze Schweiz verteilt sind, spüren unsere Kunden nichts von dieser Komplexität – wir vermarkten den Strom, als käme er aus einer einzigen Grossanlage. Von aussen betrachtet sind wir also ein ganz «normales» Kraftwerk.