In Süderen im oberen Emmental bewirtschaften die Gebrüder Wittwer zusammen mit einem aufgestellten Team einen landwirtschaftlichen Familienbetrieb.

Neben der Haltung von Mutterkühen mit Kälbern, einer Schweine- und Pouletmast betreiben die Wittwer’s seit 1995 eine Biogas- und Kompostieranlage. Betriebseigene Fahrzeuge werden für die meisten anfallenden Transporte sowie für Lohnarbeiten eingesetzt.

Welche Bedeutung hat das Thema Energie auf ihrem Betrieb?

Huber: Wir beschäftigen uns seit jeher mit dem effizienten und nachhaltigen Umgang mit Energie. Aufgrund unserer Betriebsstruktur haben wir sowohl Bedarf an Elektrizität als auch Wärme.

Wie hoch ist ihr jährlicher Bruttostromverbrauch?

Huber: Der Verbrauch liegt bei insgesamt rund 150’000 kWh.

Seit wann arbeiten sie mit Fleco Power zusammen?

Huber: Als Partner der ersten Stunde sind wir bereits seit der Pilotphase des Virtuellen Kraftwerks ab 2015 an Board.

In welchen Bereichen arbeiten sie mit Fleco Power zusammen?

Huber: Flexibilitätsvermarktung (Tertiärregelleistung negativ und positiv), Direktvermarktung und Einkaufsgemeinchaft für Strom.

Was ist ihnen bei einer Kooperation besonders wichtig?

Huber: Eine starke Vertrauensbasis ist das wichtigste. Zudem erwarten wir von unseren Partnern Zuverlässigkeit und Transparenz.

Wittwer: Wir möchten eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, nicht nur eine Nummer sein.

Wie würden sie die Zusammenarbeit mit Fleco Power beschreiben?

Huber: Wir schätzen die Fachkompetenz und Konstanz in unserer Betreuung. Die gute Erreichbarkeit und kurze Reaktionszeiten sind ein weiteres Plus.

Wittwer: Fleco Power ist flexibel und agil, neue Entwicklungen und Bedürfnisse aufzunehmen und zeitnah Lösungsansätze zu entwickeln.

Wie sind sie auf die Einkaufsgemeinschaft für Strom von Fleco Power aufmerksam geworden?

Huber: Im Rahmen eines Referats an einem Biogashöcks von Ökostrom Schweiz.

Welche Vorteile ergeben sich für sie aus der Teilnahme?

Huber: Wir müssen uns nicht um die Optimierung der Strombeschaffung kümmern und können diese einem Partner überlassen, zu welchem bereits eine Vertrauensbasis besteht. Die Beschaffungskosten konnten erheblich reduziert werden.

Können sie die erzielten Kosteneinsparungen quantifizieren?

Huber: Mit dem Beitritt zur Einkaufsgemeinschaft für Strom konnten wir unsere Energiebezugskosten um gegen 25% reduzieren. Im zweiten Lieferjahr profitierten wir von einer nochmaligen Reduktion unseres Tarifs.

Wie kompliziert war für sie der Wechsel aus der Grundversorgung in den freien Markt?

Huber: Vom eigentlichen Wechsel haben wir nichts mitbekommen, das hat alles Fleco Power für uns übernommen.

Bereuen sie ihren Wechsel in den freien Markt?

Huber/Wittwer: Nein.

Hat sich durch ihren Wechsel in den freien Markt die Beziehung zum lokalen Energieversorgungsunternehmen verändert?

Wittwer: Nein. Und wenn dem so gewesen wäre, hätte das auch nicht gerade für eine tragfähige Basis für eine künftige Zusammenarbeit gesprochen.

Was unterscheidet aus ihrer Sicht die Einkaufsgemeinschaft für Strom von Konkurrenzangeboten?

Wittwer: Fleco Power begleitet den Kunden durch den ganzen Prozess. Unser Aufwand ist minimal.

Huber: Das Produkt ist einfach, verständlich und transparent. Die Beratungs- und Eintrittsgebühr minimiert allfällige Interessenskonflikte.

Können sie die Einkaufsgemeinschaft für Strom von Fleco Power weiterempfehlen?

Wittwer: Ja.

Huber: Ja, auf jeden Fall.

Welches Vorgehen empfehlen sie Branchenkollegen in Bezug auf deren Optimierung der Strombeschaffung?

Huber: Einen Überblick über die Stromkosten beschaffen und deren Treiber identifizieren. Sich von einem unabhängigen Partner begleiten lassen, der möglichst ohne Interessenskonflikte allfällige Optimierungsmassnahmen vorschlägt.

Vielen Dank für das interessante Gespräch.

Das Interview wurde von Patrick Neuenschwander mit Klaus Wittwer und Stefan Huber am 8. Juni 2020 auf dem Betrieb der Gebrüder Wittwer in Süderen geführt und aufgezeichnet.

Interview: Klaus Wittwer und Stefan Huber von Wigako zur Einkaufsgemeinschaft für Strom
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