Das Inkrafttreten des neuen Energiegesetztes am 1. Januar 2018 führte zu einer Ungleichbehandlung bei der Erweiterung von Photovoltaikanlagen (PVA). Je nachdem, ob das ursprüngliche Projekt über das Einspeisevergütungssystem (EVS) oder eine Einmalvergütung (EVI) gefördert wurde, erhielt der Anlagebetreiber eine Einmalvergütung oder nicht. Diese Praxis führte unter anderem dazu, dass eigentlich sinnvolle Erweiterungsvorhaben bei bestehenden EVS-Anlagen aus finanziellen Gründen nicht (mehr) realisiert wurden.

Mit der Revision der Energieförderungsverordnung per 01.01.2021 wird diese Ungleichbehandlung nun behoben. Unabhängig davon, mit welchen Fördermodell eine ursprüngliche PVA unterstützt wurde, besteht neu ein Anrecht auf eine Einmalvergütung resp. einen Leistungsbeitrag im Umfang der Leistungssteigerung.

Die Praxisanpassung eröffnet für Betreiber von EVS-Anlagen neue Perspektiven und trägt dem Umstand Rechnung, dass für die Erneuerbare Stromproduktion in der Schweiz irrelevant ist, ob eine zusätzliche kWh aufgrund der Erstellung einer neuen oder der Erweiterung einer bestehenden PVA erzeugt wird.

Fleco Power bietet mit ihren bewährten Verbrauchsanalysen die Möglichkeit, die Wirtschaftlichkeit eines Erweiterungsvorhabens fundiert zu klären. Kommen Sie auf uns zu, wir erläutern Ihnen unser Angebot gerne im Detail.

Neu auch Förderbeiträge für Erweiterungen von Photovoltaikanlagen im Einspeisevergütungssystem
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